Die Grundidee

Eine Stadt ohne Menschen ist keine Stadt. Alteingesessene, Zugezogene, unterschiedliche Kulturen und Berufsstände, politische und religiöse Weltanschauungen, Arme und Reiche: Es sind die Bürger, die in ihrer Vielfalt und „Buntheit“ das Bild einer Stadt prägen und sie einzigartig machen. Wer also etwas über eine Stadt erfahren möchte, muss ihre Menschen zu Wort kommen lassen. Das ist die Grundidee der Dokumentarfilmreihe „Zeitzeugen“.

Das Anliegen ist es, Geschichte und Geschichten von Menschen aufzuzeichnen und für die nachkommenden Generationen zu archivieren. So soll Historie lebendig bleiben und anhand von Persönlichkeiten erlebbar werden. In der filmischen Porträt-Reihe schildern Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen ihren Werdegang und sprechen darüber, was sie mit ihrer Stadt verbindet. Arbeiter, Handwerker, Seeleute, Bauern, Angestellte, Verleger, Freiberufler, Künstler oder Geistliche: Sie alle sind Zeitzeugen, die die Entwicklung und Besonderheiten ihrer Region im 20. Jahrhundert lebendig machen. Die Zuschauer erleben „echte“ Menschen mit all ihren Facetten und Emotionen; sie sehen, wie sie sich bewegen, können ihnen ins Gesicht schauen und hören sie im Original-Erzählton.